Mag. Gabriele Steindl

Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin

Kleinkinder

Die Entwicklung der Kinder in ihren ersten Lebensjahren zu begleiten ist faszinierend und herausfordernd zugleich. Dabei zeigt jedes Kind ganz individuelle Vorlieben und Begabungen, Interessen und Fähigkeiten, sowie sein eigenes Temperament. Zudem verläuft jede Entwicklung in Schüben, egal ob körperliches Wachstum oder geistige Reifung.

Dass Kinder - je nach Entwicklungsbereich - im gleichen Alter sehr unterschiedlich "weit" sind, liegt daher einerseits in der Natur der Sache, führt andererseits aber auch zu Verunsicherung bei den Eltern. Dann kann es sinnvoll sein, den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes (die individuellen Stärken und Schwächen) im Rahmen einer Entwicklungsdiagnostik abzuklären, um im Bedarfsfall von frühzeitiger Förderung zu profitieren, oder auch Klarheit darüber zu haben, dass es sich um eine altersadäquate Entwicklung handelt.

Welche Verhaltensweisen in welcher Entwicklungsphase "normal" sind, wie man mit zornigen, ängstlichen, sensiblen, "trotzigen" oder besonders aktiven Kindern umgehen kann und ab wann es therapeutische Unterstützung braucht, sind häufige Themen in der klinisch-psychologischen Beratung.

Bei einem konkreten Verdacht auf eine Entwicklungsverzögerung/-störung oder eine frühkindliche psychische Erkrankung ist eine klinisch-psychologische Diagnostik und gegebenenfalls klinisch-psychologische Behandlung/Therapie indiziert.


Im Alltag mit kleinen Kindern können sich viele Fragen ergeben:

  • Wie baut man eine gute Beziehung mit seinem Kind auf?
  • Wie soll auf unerwünschte kindliche Verhaltensweisen reagiert werden?
  • "Verwöhne" ich mein Baby?
  • Wie klappt das mit Beikost/Schlaf/Sauberwerden/...?
  • Wie vermeidet man, das Kleinkind mit ständigem "Nein"-Sagen zu frustrieren?
  • Wie kann ich mein Kind gut auf die Geburt des Geschwisterchens vorbereiten?
  • Wie kann ich sinnvoll Grenzen setzen, statt immer nur mit Fernseh- und Naschverbot zu drohen?
  • Wie gehe ich mit Gefühlsausbrüchen um (Wut, Angst, Trauer,...) und was kann ich tun, um meinem Kind zu helfen?
  • Was tun bei Albträumen/Nachtschreck?
  • Mein Kind hat sich plötzlich sehr verändert, was könnte der Grund dafür sein?

All diese Fragen (und noch viele mehr) können im Beratungsgespräch thematisiert werden, um Eltern und Bezugspersonen in ihrer herausfordernden Aufgabe zu unterstützen und zu stärken.

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